Termin | Ausstellung

Einige waren Nachbarn

Die Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand“ befasst sich mit einer der brennendsten Fragen zum Holocaust: Wie war der Mord an den europäischen Juden möglich?

Die zentrale Rolle von Adolf Hitler und anderer nationalsozialistischer Führer ist unbestreitbar, aber sie waren von unzähligen anderen abhängig.

Warum haben so viele geschwiegen?

Welche Rolle spielten die gewöhnlichen Menschen? Warum haben so Viele die Verbrechen der Nationalsozialisten unterstützt oder geschwiegen?

Warum haben so Wenige den Opfern geholfen? Die Erkenntnis, dass der Holocaust möglich wurde, weil Menschen in Deutschland und ganz Europa verschiedene Gründe hatten, dem Völkermord zuzustimmen oder daran mitzuwirken, ist entscheidend, um Lehren aus dem Holocaust zu ziehen.

Ausstellung geht bis zum 2. April

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 12. März, um 19.30 Uhr in der Kassenhalle der Stadtsparkasse am Island eröffnet und bis zum 2. April gezeigt.

Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch und Freitag 9-16 Uhr
Dienstag und Donnerstag 9-18 Uhr

Buchungen für kostenlose Führungen für Schulklassen und andere Gruppen unter Tel. 0202-563.2843 oder info@alte-synagoge-wuppertal.de

Veranstaltungen im Rahmenprogramm:

• Donnerstag, 12.3.2020, 19.30 Uhr:
Ort: Kassenhalle der Stadtsparkasse
Ignoranz, Gleichgültigkeit, Passivität?
Die Volksgemeinschaft und der Holocaust
Vortrag Prof. Dr. Birthe Kundrus,
Universität Hamburg

• Dienstag, 17.3.2020, 19.30 Uhr:
Ort: Begegnungsstätte Alte Synagoge
Hausgemeinschaft Platzhoffstraße Nummer 2.
Juden, Bürger, Verbrecher
Werkstattbericht von Sebastian Berg,
Studierender der Bergischen Universität Wuppertal

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Losung des Tages

Ich will mich freuen über mein Volk. Man soll in ihm nicht mehr hören die Stimme des Weinens noch die Stimme des Klagens.
Jesaja 65,19

/Jesus sprach zu den Jüngern:/ Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.
Johannes 16,22